Was ist der Erbbauzins?

Der Erbbauzins ist der Betrag, den der Erbbaurechtsnehmer – ähnlich einer Miete oder Pacht – für die Nutzung des Grundstücks zahlt, auf das er sein Haus gebaut hat. Der Erbbauzins wird am Anfang der Vertragslaufzeit zwischen den Vertragsparteien vereinbart. Grundlage dafür bietet der aktuelle Bodenrichtwert. Bei der Berechnung sind Größe, Lage und Bebaubarkeit eines Grundstücks die wesentlichen Faktoren, die für den Wert bestimmend sind.

Der Erbbauzins bildet die Grundlage für die gesamte Vertragslaufzeit. Weil sich im Laufe der Zeit jedoch der tatsächliche Gegenwert des vereinbarten Erbbauzinses verändert, wird dieser in der Regel alle fünf Jahre inflationsbedingt angepasst. Der Erbbauzins wird jährlich fällig; bei der Klosterkammer Hannover kann er ohne Aufschläge auch vierteljährlich oder monatlich gezahlt werden.