Förderbedingungen ehrenWERT.

Im Förderprogramm gelten zum Teil andere Bedingungen als bei der allgemeinen Förderung der Klosterkammer. Hier ist zusammengefasst, was bei der Antragstellung für ehrenWERT. zu beachten ist.

Die von der Klosterkammer geförderten Formularlotsen helfen bei Anträgen: Eine Frau und ein mann sitzen zusammen am Tisch und schauen bei auf ein Formular.

Die ehrenamtlichen "Formularlotsen" in Verden helfen Älteren und Menschen mit Behinderung beim Ausfüllen von Anträgen und Formularen.
Foto: Ulf Neumann

Sie können im ehrenWERT.-Programm bis zu 75 Prozent der Ausgaben für Qualifizierungen und Projekte, die einen kirchlichen, bildungsbezogenen oder sozialen Zweck erfüllen, beantragen. Voraussetzung ist, dass Sie ihr Vorhaben im Fördergebiet der Klosterkammer realisieren.

Wir fördern zeitlich begrenzte Projekte, die noch nicht begonnen haben. Zusätzlich sind damit verbundene Qualifizierungen förderfähig. Wenn Ihr Projekt bereits läuft, können die Projektausgaben nicht gefördert werden. Es ist jedoch möglich, eine Förderung für noch nicht begonnene Qualifizierungen für darin tätige Ehrenamtliche zu beantragen. In diesem Fall sind die Projektausgaben jedoch nicht förderfähig. Insgesamt muss die Antragssumme unter 50.000 Euro liegen.

Qualifizierungen müssen in jedem Fall in pädagogischer Verantwortung eines Mitglieds der Freiwilligenakademie Niedersachsen (fan) oder von einer Referentin/einem Referenten aus dem fan-Pool durchgeführt werden. Informationen zum Programmüberblick, den Mitgliedern der fan und dem Referenten-Pool finden Sie unter: www.freiwilligenakademie.de. Für vollständige Angaben kontaktieren Sie bitte die zuständige Ansprechpartnerin, Heidi Berthold.

Eine Gruppe von Personen sitzt in einem Halbkreis auf Stühlen, vorne schreibt ein Herr etwas auf ein großes Blatt Papier.

Qualifizierung zu Freiwilligenkoordinatoren in ehrenWERT. gefördert: Mitarbeitende und Leitungskräfte aus zehn niedersächsischen Caritas-Einrichtungen haben an einer Fortbildung zum Aufbau eines qualifizierten und zukunftsweisenden Freiwilligenmanagements teilgenommen.
Foto: Franziska Kückmann

Benachrichtigung und Antragsform

Für ehrenWERT.-Anträge mit einer Antragssumme über 1.500 Euro gelten jeweils die Stichtage 15. April und 15. Oktober eines jeden Jahres. Über Projekte mit einer Antragssumme bis zu 1.500 Euro berät der Fachausschuss auch zwischen den Terminen. Als Antragsteller können Sie dann mit einer Entscheidung innerhalb von sechs bis acht Wochen rechnen.

Ihr formloser Antrag muss ein von einer vertretungsberechtigten Person unterzeichnetes Anschreiben mit Projekttitel sowie Antragssumme, Namen und Rechtsform der beantragenden Institution beinhalten. Wir brauchen von Ihnen eine Projektbeschreibung, in der Bedarf, Ziel, Zielgruppe, Methode, Wirkung, Inhalt, Ort und Zeitplan erläutert sind. Wir benötigen auch eine Zusammenfassung Ihrer Projektbeschreibung auf einer Seite. Außerdem ist ein Ausgaben- und Finanzierungsplan notwendig. Zusätzlich schicken Sie bitte Ihren Ausgaben- und Finanzierungsplan in digitaler Form als Excel- oder Word-Datei mit einem Hinweis auf Ihren Antrag an: ehrenwert(at)klosterkammer.de. Wir bieten Ihnen zur Orientierung eine Checkliste zur Antragstellung.

Bitte senden Sie Ihren vollständigen Antrag mit dem Kennwort ehrenWERT. per Post an:

Klosterkammer Hannover
Präsident Herrn Hans-Christian Biallas
Eichstraße 4
30161 Hannover

Es gelten die Allgemeinen Bedingungen für Zuwendungen der Klosterkammer Hannover und die Förderrichtlinien des Programms ehrenWERT. Ein Rechtsanspruch auf Förderung besteht nicht. Wir veröffentlichen unsere Förderentscheidungen. Bei der Projektförderung gilt die Landeshaushaltsordnung. Die Klosterkammer Hannover und der Landesrechnungshof sind berechtigt, die Verwendung der Fördermittel zu prüfen.

Ausschlusskriterien im Überblick

In ehrenWERT. werden grundsätzlich nicht gefördert:

  • Aufwandsentschädigungen für ehrenamtliche Tätigkeiten
  • institutionelle Kosten (zum Beispiel für bereits angestelltes Personal und laufende Mietausgaben)
  • Projekte in Reihe
  • Einzelpersonen und kommerzielle Einrichtungen
  • Vorhaben außerhalb des Fördergebietes
  • bereits abgelehnte Projekte oder Qualifizierungen
  • bereits begonnene Vorhaben
  • Anträge von Organisationen, die Qualifizierungen anbieten
  • Benefizveranstaltungen
  • Baumaßnahmen
  • Sportprojekte